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BLOUSE: ZARA
BAG: VERSACE JEANS
PANTS: TOPSHOP
BOOTS: DEICHMANN (so fashionable)

A new chapter has begun – oh well, let me tell you a story. Okay, keine richtige Story, und auch keine Lust mehr auf englisches Gelaber, aber ein neues kleines Chapter in meinem Leben gibt’s trotzdem. Ich bin tatsächlich wieder Praktikant. Das habe ich jetzt mal zum Anlass genommen um euch an meinen krassen Praktikum Skills teilhaben zu lassen und ein paar kleine Ratschläge zusammen geschrieben. Das sind quasi meine Deep Thoughts, wenn es um Bewerbungen geht. Und ja, ich liebe Denglish (mindestens genauso wie Sierra Kid).

    1. Du hast mehr Chancen als du denkst.

      Was vielleicht wie ein schlechter Spruch eines DSDS Jury Mitglieds klingt, ist tatsächlich ernst gemeint. Schon oft habe ich gedacht „Das klappt never – wieso sollte ich die Stelle bitte bekommen?“ und mir meine Chancen so niedrig ausgerechnet, dass ich mich oftmals fast garnicht beworben hätte. Im Endeffekt ist dieser Gedanke total unnötig und egal wie unwahrscheinlich es einem erscheint, probiert es einfach. „Don’t let your fear of what could happen make nothing happen“ wäre jetzt ein schlauer Spruch. Da mir das aber zu cheesy ist, gebe ich euch folgendes mit auf den Weg: „Ihr habt mehr Swag als ihr denkt und die anderen Bewerbers sind nicht cooler als man selbst.“

    2. Schiebt euch den Stock einmal rein, aber danach auch wieder raus.

      Wow, das klingt echt übel. Aber es ist tatsächlich etwas so. Egal wie cool ihr seid, egal wie viel Gucci, Prada, Loui, Fendi ihr auf eurem Instagram posted – das interessiert den Arbeitgeber nicht. Stattdessen versucht einfach so gut es geht professionell zu wirken, sowohl beim Bewerbung schreiben als auch beim Bewerbungsgespräch. Natürlich solltet ihr immer true to yourself bleiben, aber ein bisschen solltet ihr euch anfänglich schon zurück nehmen. Beim Bewerbungsgespräch sitze ich immer kerzengerade da und versuche einfach souverän wie möglich zu wirken. Natürlich kommt das immer auf das Unternehmen an, aber in der Regel kommt sowas einfach immer besser. Wenn ihr dann die Zusage habt, könnt ihr immer noch wie 1 Quasimodo da sitzen und ab und an eure „vong“ Sprüche spitten.

    3. Bring dein Microsoft Office Game auf ein anderes Level. 

      „Können Sie mit Excel umgehen?“ „Ja, natürlich, ich liebe Excel!“ Said no one over.. Denkste. Im Bewerbungsgespräch sieht das dann ganz anders aus. Natürlich müsst ihr nicht von der wahren Liebe für Excel sprechen, ABER… tut wenigstens so als würdet ihr die Basics ganz selbstverständlich beherrschen. Auch wenn ihr nicht wirklich eine Ahnung von dem Programm xy habt, dann gebt es einfach vor. Bis euer Praktikum losgeht, habt ihr in der Regel eh noch ein paar Wochen Zeit und könnt dahin bis zum gottverdammten IT-Profi für jegliche (Windows und Adobe) Anwendung werden.

    4. Vorbereitung ist fast alles.

      Wenn ihr die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch habt, ist das tatsächlich schon die halbe Miete. Wenn ihr dann noch mit eurem super krassem Wissen punkten könnt, dann sind das schon 3/4 der Miete. Versucht euch so viel wie möglich über das Unternehmen durchzulesen um nicht von bösen Fragen überrascht zu werden. Genauso solltet ihr die Frage „Welche Schwächen haben Sie?“ nicht mit der Antwort „Chüüüüch, bro. I got no flaws!“ beantworten.

    5. Zieh mal um, auch wenn es risky ist.

      Natürlich ist es super bequem das Praktikum im Umkreis von ein paar km zu machen. Ihr müsst nicht umziehen, habt eure Freunde um die Ecke, ihr kennt die Hood.. es gibt genug Vorteile, die gegen einen Umzug auf Zeit sprechen. Aber.. es ist halb so cool. Wenn ich vor 3 Jahren nicht mein Praktikum in Berlin gemacht hätte, wäre ich vermutlich letztes Jahr nicht in die Hauptstadt gezogen, sondern würde jetzt in irgendeiner random Werbeagentur in einer random Stadt in Deutschland mein Praktikum machen. Stattdessen habe ich nach meinem Bachelor ein Swagtikum (versteht ihr den Witz hihi) in Berlin bekommen, habe gefühlte 49585 Menschen kennen gelernt und hatte einfach eine richtig litte Zeit (Lit ist ja das neue cool) bisher.

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